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Fisch vom Blech erleichtert den Jahresanfang

Forelle und Saibling vom Blech

Wir sind aus dem nachweihnachtlichen Tiefschlaf erwacht und melden uns zurück: Hallo 2016, wir freuen uns auf Dich! Die Trägheit an Weihnachten hat ihre Ursache meist in einer unausgewogenen Kombination aus fettem Essen und erhöhtem Alkoholkonsum. Und da wir in beiderlei Hinsicht keine Kostverächter sind, hat sich unsere Erholungskurve etwas länger hingezogen.

Forelle und Saibling aus dem Ofen sind leicht 

Aber es muss ja weitergehen an der kulinarischen Front. Wir stellen uns der Herausforderung, ein Gericht zuzubereiten, dass einerseits in die kalte Jahreszeit passt und andererseits nach all der schweren Weihnachtskost den Appetit auf etwas Leichtes befriedigt. Wir machen Fisch: Forelle und Saibling vom Blech. Perfekt für kalte Tage und dennoch ein bekömmlicher kulinarischer Einstieg ins neue Jahr.

Heute gibt's Fisch

Die Art der Zubereitung kennen Sie vielleicht aus südlicheren Gefilden – dann fast immer in der Variante »Dorade vom Blech«. Weil wir aber heimischen Fischen den Vortritt lassen möchten, wählen wir zwei Lokalmatadoren aus: Die allseits beliebte Forelle und den hübsch gepunkteten Saibling. Unser persönlicher Favorit ist der Saibling wegen seines fein strukturierten, leicht rosafarbenen Fleisches. Das ist allerdings eher ein optischer Vorzug. Geschmacklich steht die Forelle dem Saibling in nichts nach.

Da die Zutaten für dieses Gericht so überschaubar sind, sparen wir uns heute die sonst übliche Zutatenliste und gehen direkt zur Zubereitung über. Die beiden Fische schneiden wir auf jeder Seite mit einem scharfen Messer zweimal schräg ein. Von innen und außen mit grob gemahlenem Meersalz und etwas Pfeffer würzen und jeweils mit einem Zweig Rosmarin füllen.

Frische Forelle und frischer Saibling

Wir schälen ein paar Kartoffeln – die Menge hängt einzig und allein von Ihrem Hunger ab – und schneiden sie in etwa 3 Millimeter dünne Scheiben. Ein Backblech mit etwas Olivenöl einreiben und die Kartoffelscheiben auf dem Blech verteilen. Die beiden Fische setzen wir auf die Kartoffeln.

Ein Löwenzahnsalat unterstreicht die Leichtigkeit

Wir hacken zwei bis drei Zwiebeln klein und marinieren sie kurz in einer frei wählbaren Mischung aus Olivenöl, einem Schuss Weißwein, Knoblauch und Chili. Das ganze kräftig mit Meersalz und Pfeffer würzen und auf Fisch und Kartoffeln gleichmäßig verteilen. Als Beilage empfehlen sich geröstete Zitronen. Dazu einfach zwei Zitronen halbieren und die Enden gerade abschneiden. Zwischen Fisch und Kartoffeln auf das Backblech setzen und auf jede Hälfte einen Teelöffel Zucker geben. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad auf der untersten Schiene am besten von unten etwa eine halbe Stunde braten. Wenn Ihr Backofen keine Unterhitze-Funktion hat, wählen Sie einfach Ober- und Unterhitze.

Löwenzahnsalat

Während unsere Forelle und unser Saibling so vor sich hinschmoren, haben wir Zeit, noch einen grünen Salat zu machen. Wir haben einen tollen Löwenzahn gefunden, der einfach göttlich aussieht. Sie können aber auch einen Romana- oder Frisée-Salat nehmen. Nur grün sollte er sein. Das passt nicht nur farblich toll zu unserem Gericht, sondern unterstreicht seinen leichten Charakter ganz vorzüglich.

Wir beschränken uns zum Jahresanfang also auf das Wesentliche. Kein Schnickschnack, nichts Kompliziertes, einfach nur Genuss pur. Da wollen wir uns auch beim Wein nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen und greifen zu Tim Fröhlichs hervorragendem, klar strukturiertem Riesling. Das Weingut Schäfer-Fröhlich aus der Weinregion Nahe macht seit einigen Jahren eindrucksvolle Weißweine und gehört zum Besten, was Weindeutschland derzeit zu bieten hat. Wenn Sie den Wein nicht selbst trinken, sondern verschenken möchten, hätten wir hier eine Idee für Sie. Sie wissen ja: Wir machen gerne Weingeschenke.

Alles Gute für 2016 und guten Appetit.

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