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Was wir immer wussten: Wein und Musik schärfen die Wahrnehmung

Wein und Musik

Kaum aus der Sommerpause zurück, sind wir schon mitten im Herbst angekommen. Spitzenzeit für Wein und gute Musik. Verwöhnt Euch selbst oder macht anderen eine kleine Freude, mit Wein Geschenken, divergenter Art. Mit neuen Eindrücken, an denen ihr teilhaben sollt, wollen wir gemeinsam in die gemütliche Jahreszeit starten.

Wie der Wein die Wahrnehmung beeinflusst

Diesen Satz brauchen wir wohl nicht näher zu erläutern. Die eine oder andere Erfahrung hat bestimmt jeder schon einmal gemacht… Im Urlaub, den Tagträumen frönend, all jenes nutzend, was uns im hier und jetzt Genuss bereitet, sind wir über eine interessante Studie gestolpert, die wir sofort unterschreiben würden. Alle Sinne schlagartig geschärft, kamen wir zu der klaren Erkenntnis, es geht auch umgekehrt. Ha, haben wir es doch gewusst!

Wie die Wahrnehmung den Wein beeinflusst

Den Klassiker haben sicher schon einige kennengelernt. Ihr seid im Urlaub, alles stimmt. Das Wetter, die Unterkunft, die Restaurants. Kurz, das Ambiente passt. Und nun das. Die eine oder andere Flasche landestypischen Weins getrunken, kommt ihr auf diese eine grandiose Idee, ein Stück Urlaub mit nach Hause zu nehmen. Ein paar Flaschen von diesem einen guten Tropfen werden eingepackt – er war ja richtig, richtig lecker.

Zu Hause angekommen, der Alltag hat euch wieder, will sich das Geschmackserlebnis beim Öffnen des vermeintlich deliziösen Weins nicht so recht einstellen. Das Erlebnis lässt sich auch prima auf bunte Stoffhüte, Flatterhosen oder ähnlich unbrauchbare Mitbringsel münzen. Aber wir schweifen ab.

In der Studie wurden Tests mit Probanden durchgeführt, die bei unterschiedlicher Musikbeschallung Weine bewerten sollten. Die Weine wurden von leicht und spritzig bis schwer und vollmundig kategorisiert. Es war interessant zu lesen, dass die Testpersonen beim Hören von kraftvoller oder auch tragender Musik Weine favorisierten, die gehaltvoll und vollmundig waren. Bei schwungvoller Hintergrundmusik wurden eher die leichteren, feinen Weine bevorzugt.

Das hat uns nur bestätigt, was wir intuitiv schon wussten: Stimmen die äußeren Umstände, kann man einen Wein, richtig genießen, richtig erfahren.

Perfekte Symbiose aus Musik und Wein für diesen Herbst

Bei Hejvin folgen wir diesem Konzept schon seit 2015. Musik und Wein, richtig kombiniert, da lässt das Geschmacks- und Hörerlebnis nicht lange auf sich warten. Wie beim Album Highway 61 Revisited von Bob Dylan zu Markus Schneiders Black Print Cuvée 2015 – für uns ist das die perfekt Kombination aus Musik und Wein für diesen Herbst.

Bob Dylan mit seinen kryptischen Ansätzen, immer wieder tiefgründig. Den Sinn und Unsinn des Lebens suchend, der uns niemals die sichere Kenntnis darüber wissen lässt, ob wir ihn richtig verstehen – die Grundvoraussetzung für einen Literaturnobelpreis. Und klar, mit jedem Schluck Black Print lassen wir uns mehr und mehr fallen und saugen die Texte in uns auf, immer überzeugter davon: Ja, jetzt ist alles klar.

Sollte sich aber keine rechte Kenntnis einstellen…so what, das Feeling lebt. Die Flasche noch nicht leer, genießen wir einen wunderbaren Wein, mit dem Geschmack von Waldbeeren, Vanille und Schokolade. Ist die aber Nacht vorbei, stehen wir wieder am Anfang und sind versucht mit einer anderen Flasche Wein und Dylan die gleichen Emotionen hervorzurufen.

Das klappt natürlich nicht! Denn, wir sind überzeugt davon, Bob Dylan mit seinem Album Highway 61 Revisited und Markus Schneiders Black Print Cuvée 2015 ist die einzig wahre Kombination.

„The sun's not yellow - it's chicken!“
Bob Dylan – Tombstone Blues

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