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FAKE NEWS: Sufjan Stevens besucht Hejvin Music nach Tatort-Auftritt

Sufjan Stevens bei Hejvin Music

Nachdem der Wiesbadener Tatort Sufjan Stevens ins Abendprogramm rief, müssen auch wir ran. In Zeiten schlechter Politik wächst der Durst nach guter Musik. Als bei Felix Murots A.K.A. Ulrich Tukurs letztem Fall der Sufjan Stevens-Song »Fourth of July« gleichzeitig im Abspann auf der Mattscheibe vor und auf dem Plattenspieler hinter uns lief, fiel es uns wie Schuppen von den Augen: LET’S MAKE SUFJAN STEVENS GREAT AGAIN!

Seit rund einem Jahr schlummert unsere Ode an den amerikanischen Empfindsamkeitsterroristen (vgl. Spiegel Online) Sufjan Stevens in unserer Schublade in der Hoffnung, den richtigen Moment zur Veröffentlichung perfekt zu timen. Kim Basinger sagt: »Bis der Richtige kommt, kann man eine wunderbare Zeit mit dem Falschen haben.« Weil aber gerade so vieles so falsch läuft, verlässt uns die Geduld, auf den Richtigen zu warten. Felix Murot A.K.A. Ulrich Tukur hat uns mit seinem blutigen Aderlass zum dramatischen Ende des November-Tatorts gewissermaßen die Augen geöffnet: The time is now.

Sufjan Stevens macht mit »Carrie & Lowell« intimes Gefühlskino

Es geht also um diesen jungen Mann: Sufjan Steven, geboren am 1. Juli 1975 in Detroit, Michigan. Das ist die Gegend der USA, in der laut Trump in den nächsten acht Jahren alles steil bergauf gehen wird. Stevens ist ein Meister trister Botschaften, die er elegant zu verpacken weiß in einer erneuerten Version amerikanischer Folk-Musik. Dabei bewegt er sich stets nah am christlichen Text-Repertoire. Gott trägt ihn und sein Album »Carrie & Lowell«, das wir hier bei Hejvin Music im Programm haben (und für ein großartiges Meisterwerk halten) und eine Reminiszenz an seine 2012 verstorbene Mutter ist.

Der Tod kam, wie er meistens kommt: Zur völlig falschen Zeit. Und so ist mit »Carrie & Lowell« eines der vielleicht intimsten Alben der neueren Musikgeschichte entstanden. (ACHTUNG, FAKE NEWS!) Wir sind stolz darauf, Sufjan Stevens persönlich bei Hejvin Music begrüßen zu dürfen. Die gemeinsame Zeit in unserem Weinkeller war einfach unbeschreiblich und wir träumen noch heute von Sufjans spontaner Akustik-Einlage von »Fourth of July«. Als dann auch noch Ulrich Tukur klingelte...der blanke Wahnsinn.

Wir kommen: Hejvin Music Mix #013 feat. Sufjan Stevens

Aber bevor wir uns um Kopf und Kragen reden, verweisen wir lieber auf unseren neuesten Hejvin Music Mix #013 feat. Sufjan Stevens, der – so finden wir – recht frisch dem Geist der Zeit Rechnung trägt. Viel Vergnügen und lasst Euch nicht aus der Fassung bringen! Die Tracklist steht gleich unter dem SoundCloud-Widget.

Jeff Russo – Bemidji, MN
4hero – Les Fleur
Sufjan Stevens – Chicago
Malcolm X – American Civil War
David Holmes Presents the Free Association – Sugarman
King Britt – New World In My View
Elliot Smith – Between The Bars
Sufjan Stevens – Should Have Known Better
The Cinematic Orchestra – Manhatta

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